Hilfelings Zeichnungen aus Schonen

In den 1770er und 1780er Jahren reiste der schwedische Künstler Carl Gustav Gottfried Hilfeling auf Rechnung der dänischen Regierung durch Schonen, um historische und archäologische Gegenstände aus der Zeit vor dem Frieden von Roskilde 1658 und der Abtretung Schonens an Schweden abzubilden. Ausgangspunkt war ursprünglich eine Zusammenarbeit mit dem dänischen Historiker Jacob Langebek, der jedoch bereits 1777 starb. Hilfelings Zeichnungen sind von großem dokumentarischem Wert und zeigen einen breiten – sowohl prähistorischen als auch historischen – Ausschnitt des schonischen Kulturerbes, von der Bronzezeit bis in die Renaissance. Hier ist die Zeichnung des größten bronzezeitlichen Grabs in den nordischen Ländern zu sehen, das bei Kivik im Südosten Schonens liegt.

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Über die Handbibliothek

Die Handbibliothek Ihrer Majestät der Königin ist die private Bibliothek des Königshauses und wurde 1746 von Frederik V. gegründet. Sie umfasst die Sammlungen der dänischen Monarchen an Büchern, Handschriften, Karten, Bildern, Fotos, Musik u. a. Die Bibliothek ist im Palais Christians VIII. auf Schloss Amalienborg sowie auf Schloss Christiansborg untergebracht. Die Sammlungen umfassen ca. 3 km Regalfläche. Den größten Teil bildet die weiter wachsende Büchersammlung von ca. 100.000 Bänden vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis heute. Zu den etwa 11.000 geografischen Karten der Kartensammlung von ca. 1650 bis ca. 1900 gehören zahlreiche einzigartige und seltene Karten, vor allem von Europa, darunter insbesondere von Dänemark und ehemaligen dänischen Territorien, aber auch der Rest der Welt ist repräsentiert. Die Bildersammlung umfasst diverse Materialien von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis heute, darunter Original-Kunstwerke, Fotografien, Prospekte und Plakate. Die Film- und die Musiksammlung stammen hauptsächlich von Frederik IX. Als Teil der Königlich Dänischen Sammlung ist die Handbibliothek Standort von reichhaltigem Quellenmaterial über das Königshaus sowie die Geschichte und Kultur Dänemarks. Sie trägt häufig zu Ausstellungen und Publikationen bei und ist mit gewissen Einschränkungen für die Öffentlichkeit zugänglich. Die meisten Kataloge der Bibliothek können im Internet durchsucht werden. Mehr über die Geschichte der Handbibliothek erfahren Sie hier.